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Die Hölle ist leer - die Teufel sind alle hier

Die Hölle ist leer - die Teufel sind alle hier

Roman | Gerhard Roth

Hardcover
2019 S. Fischer
Auflage: 2. Aufl.
368 Seiten; 200 mm x 125 mm
ISBN: 978-3-10-397213-9

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Besprechung
Die Fixsterne, die Gerhard Roths Erzählkosmos erleuchten - sie strahlen auch in diesem Roman. Günter Kaindlstorfer Österreichischer Rundfunk 20190428

Langtext
Der Übersetzer Emil Lanz lebt allein in einem Haus auf dem Lido von Venedig und beschließt, seinem eintönigen Leben ein Ende zu setzen. Auf der Suche nach einem guten Platz zum Sterben betrinkt er sich und schläft ein. Als er erwacht, beobachtet er einen Mord. Aber ist wirklich passiert, was er gesehen hat? Oder ist sein Selbstmordversuch doch gelungen, und er bewegt sich von nun an in einer anderen Dimension? Als einziger Zeuge des Mordes gerät Lanz jedoch in höchste Gefahr. Er, der eben noch sterben wollte, will nur noch überleben und sieht die Welt wie nie zuvor. Welche Rolle spielt die rätselhafte Fotografin Julia Ellis, welche das tote Flüchtlingsmädchen am Strand? Ist die Wirklichkeit tatsächlich nur das, was wir wahrnehmen? Lanz nimmt es mit einem übermächtigen Gegner auf - dem Unsichtbaren.

Roth, Gerhard
Gerhard Roth, 1942 in Graz geboren, lebt als freier Schriftsteller in Wien und der Südsteiermark. Er veröffentlichte zahlreiche Romane, Erzählungen, Essays und Theaterstücke, darunter den 1991 abgeschlossenen siebenbändigen Zyklus 'Die Archive des Schweigens'. Anschließend erschienen die Bände des 'Orkus'-Zyklus: die Romane 'Der See', 'Der Plan', 'Der Berg', 'Der Strom' und 'Das Labyrinth', die literarischen Essays über Wien 'Die Stadt' sowie die beiden Erinnerungsbände 'Das Alphabet der Zeit' und 'Orkus'. Zuletzt erschien der Roman 'Grundriss eines Rätsels'. Literaturpreise (Auswahl): Preis der »SWF-Bestenliste«, Alfred-Döblin-Preis Marie-Luise-Kaschnitz-Preis Preis des Österreichischen Buchhandels Bruno-Kreisky-Preis 2003 Großes Goldenes Ehrenzeichen der Stadt Wien 2003 Jakob-Wassermann-Preis 2012 Jeanette-Schocken-Preis 2015 Jean-Paul-Preis 2015 Großer Österreichischer Staatspreis 2016 Hoffmann-von-Fallersleben-Preis 2016